Tuchfilter reduziert Mikroplastikpartikel

 

Die Belastung der Gewässer durch Mikroplastik wird zu einer zunehmend grösseren Bedrohung für unsere Umwelt.

Die winzigen Mikroplastikpartikel, die sich hauptsächlich in Bad- und Kosmetikprodukten befinden, lassen sich nicht biologisch abbauen und bleiben in der Umwelt. Diese Mikroplastikpartikel stellen für Mensch und Meereslebewesen ein Gesundheitsrisiko dar.

Eine Untersuchung des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) belegt, dass die Kläranlage Oldenburg, die über eine Tuchfitration verfügt, die Konzentration von Mikroplastikpartikeln und – fasern um 97% reduziert. Man geht davon aus, dass jede Kläranlage zwischen 93 Millionen und 8.2 Milliarden Kunststoffpartikel in die Flüsse und Meere fördert.

Oldenburg ist mit Tuchfilter von einer Gesamtfilterfläche von 840m2 ausgestattet. Die Filter sind seit 2006 erfolgreich in Betrieb.

> Pilotstudie OOWV

> Artikel Handelsblatt

> Artikel Online Focus